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Backup

Diese Seite beschreibt, wie ein Backup der SIWENOID v2-Installation mithilfe der integrierten Sicherheits-Backup-Funktion erstellt wird. Regelmäßige Backups sind für jede SIWENOID v2-Installation unerlässlich. Ein aktuelles Backup ermöglicht die vollständige Wiederherstellung des Systems nach einem Hardwareausfall, Softwarefehler, fehlerhafter Konfiguration oder einer Servermigration.

Die Backup-Funktion erstellt eine einzelne .swnbackup-Datei, die die ausgewählten Komponenten der SIWENOID v2-Installation enthält. Diese Datei kann mit dem auf der Seite Wiederherstellung beschriebenen Restore-Verfahren verwendet werden.

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Ein aus der Anwendung erstelltes SIWENOID v2-Backup enthält:

  • Server-Komponente — Serveranwendungskonfiguration einschließlich aller Subsystemdefinitionen, Datapoint-Konfigurationen, Kategorien, Treatments, Tasks, Forced Actions, logischen Container, Karten, Benutzerkonten, Objektberechtigungen, Module und Interventionstexte.
  • Client-Komponente — Clientanwendungskonfiguration einschließlich Workspace-Layouts und Anzeigeeinstellungen.
  • Datenbank — Ereignisprotokoll und alle vom System aufgezeichneten historischen Ereignisdaten.

Die Größe der Backup-Datei hängt von der Anzahl der konfigurierten Datapoints und der Menge der seit Inbetriebnahme gesammelten Ereignisdaten ab. Bei großen Installationen mit tausenden Datapoints und mehreren Monaten Betrieb können Backups mehrere Gigabyte groß werden.

Navigieren Sie zu Datei → Optionen → Sicherheits-Backup.

Sicherheits-Backup Menüsymbol

Backup-Screen — Komponentenauswahl und Zielpfad

Schritt 1 — Komponenten auswählen

Wählen Sie die Komponenten für das Backup aus:

  • Server — immer auswählen. Enthält die vollständige Systemkonfiguration.
  • Client — optional, aber empfohlen, um Workspace-Layouts und Benutzeroberflächen-Einstellungen zu sichern. Bei Einzelplatzinstallationen sollten immer beide Komponenten gesichert werden.

Es wird dringend empfohlen, immer sowohl Server als auch Client zu sichern.

Schritt 2 — Speicherort auswählen

Klicken Sie auf Browse, um den Speicherort auszuwählen. Navigieren Sie zum gewünschten Ordner und vergeben Sie einen Dateinamen. Verwenden Sie eine klare Namenskonvention mit Datum und Standort, z. B.: SiteName_SIWENOID_backup_2026-03-17.swnbackup.

Schritt 3 — Backup starten

Klicken Sie auf Start backup, um den Sicherungsvorgang zu starten. Fortschrittsanzeigen zeigen den Status. SIWENOID v2 bleibt während des Backups vollständig betriebsfähig — die Überwachung wird nicht unterbrochen.

Bei großen Installationen kann der Vorgang längere Zeit dauern. Der Server darf währenddessen nicht heruntergefahren oder geschlossen werden.

Nach Abschluss erscheint eine Bestätigung. Überprüfen Sie, ob die Backup-Datei am angegebenen Ort erstellt wurde und ob die Dateigröße plausibel ist, bevor Sie den Backup-Bildschirm schließen.

SIWENOID v2 verfügt nicht über eine automatische Backup-Planung — Backups müssen manuell durch einen Administrator oder Ingenieur erstellt werden. Es sollte ein regelmäßiger Backup-Plan definiert werden:

  • Vor Wartungsarbeiten — immer vor dem Anschluss neuer Subsysteme, größeren Konfigurationsänderungen oder Software-Updates ein Backup erstellen.
  • Nach Inbetriebnahme-Meilensteinen — nach Abschluss wichtiger Konfigurationsphasen ein Backup erstellen, um einen stabilen Systemstand zu sichern.
  • Regelmäßige Betriebs-Backups — mindestens wöchentlich auf aktiven Anlagen, um Datenverlust im Fehlerfall zu minimieren.

Speicherort: Speichern Sie Backups niemals auf demselben physischen System wie die SIWENOID v2-Installation. Ein Hardwarefehler würde sonst auch das Backup zerstören. Speichern Sie Backups immer zusätzlich an mindestens einem der folgenden Orte:

  • Separater Server oder NAS im Netzwerk
  • Externes USB-Laufwerk (außerhalb des Standorts gelagert)
  • Sichere Cloud- oder Offsite-Speicherlösung

Es wird empfohlen, mindestens zwei Backup-Versionen vorzuhalten (aktuelles und vorheriges Backup), um im Fehlerfall eine Rückfalloption zu haben.

  • Das Backup-Format ist .swnbackup. Es kann nur über die Restore-Funktion des SIWENOID v2 Installers gelesen werden und nicht mit Standard-Archivtools geöffnet werden.
  • Backups aus der Anwendung enthalten Server- und Client-Komponenten. Installer-Backups aus einem Upgrade enthalten zusätzlich Application Settings, License Utility und Datenbank als separate Komponenten. Siehe Wiederherstellung.
  • Die Ereignisdatenbank wächst kontinuierlich und stellt den größten Teil des Backups dar. Bei sehr großen Installationen sollte in Abstimmung mit dem SIWENOID-Support eine Archivierung oder Bereinigung alter Daten erfolgen, um die Backup-Größe zu reduzieren.

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