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SIWENOID v2 Startbildschirm

Diese Seite beschreibt die Hauptbenutzeroberfläche von SIWENOID v2, wie sie nach einer erfolgreichen Anmeldung erscheint. Sie erklärt die Funktion und Bedeutung der einzelnen Bildschirmbereiche, das Workspace-Layout-System, das Datapoint-Hierarchie-Panel sowie das Ereignisprotokoll. Das Verständnis dieser Oberfläche ist essenziell, bevor mit der Systemkonfiguration begonnen wird, da alle Engineering- und Operatorfunktionen von hier aus erreichbar sind.

Hinweis: SIWENOID v2 befindet sich in aktiver Entwicklung. Das Erscheinungsbild einzelner Bildschirme kann sich zwischen Softwareversionen leicht unterscheiden. Screenshots in diesem Handbuch entsprechen möglicherweise nicht exakt der installierten Version, jedoch bleiben Struktur und Funktion der Bereiche unverändert.

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Nach erfolgreicher Anmeldung wird der SIWENOID v2 Hauptbildschirm angezeigt. Das Layout hängt von der zuvor gespeicherten Workspace-Konfiguration ab. Beim ersten Login eines neuen Benutzerkontos wird das Standardlayout angezeigt, wobei das Signal Log im Vordergrund geöffnet ist.

Alle sichtbaren Elemente des Hauptbildschirms unterliegen den Berechtigungen des angemeldeten Benutzers. Ein Benutzer mit eingeschränkten Rechten sieht weniger Menüpunkte, Tabs und Steuerungselemente als ein Administrator. Das Signal Log und die Alarmanzeige sind die einzigen Ansichten, die keinem Benutzer entzogen werden können — sie sind immer verfügbar, unabhängig vom Berechtigungslevel.

SIWENOID v2 Hauptbildschirm

Der Hauptbildschirm ist in fünf Funktionsbereiche unterteilt:

1 — Hauptmenü

Die Hauptmenüleiste befindet sich oben am Bildschirm und bietet Zugriff auf alle Systemkonfigurations- und Verwaltungsfunktionen. Dazu gehören Benutzerverwaltung, Subsystemkonfiguration, Kategorien, Forced Actions, Tasks, Backup und Systemeinstellungen. Menüeinträge, für die der aktuelle Benutzer keine Berechtigung besitzt, werden ausgeblendet oder deaktiviert dargestellt.

2 — Ereigniskategorien

Die Ereigniskategorie-Leiste zeigt die Kategorien, in die alle eingehenden Signale der verbundenen Subsysteme eingeordnet werden. Jede Kategorie entspricht einem Ereignistyp — z. B. Alarm, Störung, Exklusion oder Status. Kategorien werden vom Ingenieur während der Systemkonfiguration definiert. Die Leiste gibt dem Operator einen schnellen Überblick über die Anzahl unbestätigter Ereignisse pro Kategorie, typischerweise farblich codiert.

3 — Haupt-Workspace-Tabs

Der zentrale Bereich besteht aus tab-basierten Workspaces. Standardmäßig sind drei Tabs vorhanden:

  • Signal Log — zeigt alle aktiven Signale und Ereignisse von Subsystemen, deren Status vom Normalzustand abweicht. Dazu gehören Alarme, Störungen, Exklusionen und Kommunikationsfehler. Dies ist die primäre Betriebsansicht für Operatoren.
  • Datapoint Hierarchy — zeigt die vollständige Baumstruktur aller verbundenen Subsysteme und deren Datapoints. Ingenieure nutzen diese Ansicht für Konfiguration, Diagnose und das Senden von Befehlen.
  • Event Log — zeigt das vollständige historische Protokoll aller Ereignisse, Signale und Befehle im System. Unterstützt Filterung, Suche und Export.

Zusätzliche benutzerdefinierte Tabs können erstellt werden, z. B. für Karten oder logische Containeransichten. Jeder Tab ist individuell pro Workspace konfigurierbar.

4 — Signal Log Panel

Das Signal Log ist die wichtigste operative Ansicht in SIWENOID v2. Es zeigt alle Datapoints, deren aktueller Status nicht „normal“ ist. Dazu gehören:

  • Aktive Alarme aus Einbruch-, Brand- oder anderen Subsystemen
  • Technische Störungen und Kommunikationsfehler
  • Manuell aus der Überwachung ausgeschlossene Datapoints
  • Alle weiteren nicht-normalen Zustände von Subsystemen

Jede Zeile enthält den Namen des Datapoints, seinen Status, den Zeitpunkt des Ereignisses sowie die zugehörige Ereigniskategorie. Die Zeilen sind farblich nach Kategorie kodiert und werden in Echtzeit aktualisiert.

5 — Sammel-Bestätigungsbuttons

Die Sammel-Bestätigungsbuttons ermöglichen es, alle unbestätigten Ereignisse einer Kategorie gleichzeitig zu bestätigen. Eine Bestätigung in SIWENOID v2 ist eine rein softwareseitige Aktion — sie dokumentiert lediglich, dass ein Operator das Ereignis geprüft hat. Es wird kein Befehl an das physische Sicherheitssystem gesendet. Einzelne Ereignisse können ebenfalls direkt im Signal Log bestätigt werden.

Workspace-Layout mit vier Panels

Der Hauptbildschirm unterstützt bis zu vier unabhängige Workspace-Panels, die nebeneinander angeordnet werden können. Die Größe der Panels kann durch Ziehen der Trennlinien angepasst werden. Dadurch kann der Bildschirm flexibel an den Arbeitsablauf angepasst werden — z. B. gleichzeitige Anzeige von Karte und Signal Log.

Jedes Workspace-Panel kann eine der folgenden Ansichten anzeigen, auswählbar über die +-Schaltfläche:

  • Signal Log — aktive Ereignisse
  • Datapoint Hierarchy Screen — Subsystem-Baumstruktur
  • Event Log — historisches Protokoll
  • Konfigurierte Karten — grafische Grundrisse mit Live-Statusanzeigen
  • Logical Containers — gefilterte Teilbäume der Datapoint-Hierarchie

Wenn ein Ereignis ein zugeordnetes Interventions-Textdokument besitzt, wird dieses automatisch im dafür vorgesehenen Workspace-Panel geöffnet. Dieses Panel wird in der Workspace-Konfiguration festgelegt.

Workspace-Layouts werden pro Benutzer gespeichert und beim nächsten Login automatisch wiederhergestellt. ``` ```doku id=“ghijkl”

Der Datapoint-Hierarchie-Bildschirm bietet eine strukturierte Ansicht aller mit SIWENOID v2 verbundenen Datapoints, organisiert in einer Baumstruktur, die die physische und logische Organisation der Sicherheitsinstallation widerspiegelt.

Datapoint-Hierarchie-Bildschirm mit fünf Bereichen

Der Bildschirm ist in fünf Bereiche unterteilt:

Linkes Panel — Hierarchiebaum

Die linke Seite des Bildschirms zeigt den vollständigen Baum aus physischen und logischen Containern, wobei Datapoints als Blattknoten dargestellt werden. Physische Container repräsentieren die tatsächliche Hardwarestruktur (z. B. Zentrale → Zone → Melder). Logische Container sind benutzerdefinierte Gruppierungen, die unabhängig von der physischen Struktur sind (z. B. alle Melder im 2. Stock, unabhängig von der zugehörigen Zentrale). Ein Datapoint kann gleichzeitig sowohl in seiner physischen Struktur als auch in einem oder mehreren logischen Containern erscheinen.

Rechtes Panel — vier Informationsbereiche

  • Bereich 1 — Datapoint-Informationen: Zeigt den technischen Namen, der vom physischen Container übernommen wird, den Datapoint-Typ sowie den Namen des physischen Containers, zu dem der Punkt gehört. Diese Informationen sind besonders wichtig, da Datapoints im System umbenannt oder in logische Container verschoben werden können — der technische Name und der physische Container identifizieren jedoch immer eindeutig die Hardware.
  • Bereich 2 — Treatments (Zustände): Listet alle möglichen Zustände des ausgewählten Datapoints. Der aktuelle aktive Zustand ist hervorgehoben. Der Normalzustand ist nicht markiert, da er den Ruhezustand darstellt. Beispiele: normal, Alarm, Voralarm, Störung, ausgeschlossen, Sabotage.
  • Bereich 3 — Ausgewählter Datapoint: Zeigt den aktuell im Baum ausgewählten Datapoint und bestätigt, auf welchen Punkt sich die Informationen im rechten Panel beziehen.
  • Bereich 4 — Befehle: Listet alle Befehle, die an den ausgewählten Datapoint gesendet werden können. Befehle sind Aktionen, die SIWENOID v2 über den Subsystem-Treiber an die physische Anlage übermittelt (z. B. Reset, Exclude, Include, Ausgang Ein/Aus). Durch Klicken auf das Symbol wird der Befehl direkt an das verbundene System gesendet.
  • Bereich 5 — Letzte Ereignisse: Zeigt alle Ereignisse des ausgewählten Datapoints der letzten 24 Stunden. Dies ist ein gefilterter Ausschnitt aus dem Event Log, der auf einen einzelnen Datapoint begrenzt ist und eine schnelle Analyse der Historie ermöglicht.

SIWENOID v2 protokolliert jedes eingehende Signal, jeden ausgehenden Befehl, jede Benutzeraktion und jedes Systemereignis im Event Log mit einer Zeitauflösung von einer Sekunde. Das Event Log ist ein permanentes, durchsuchbares Audit-Protokoll aller Systemaktivitäten.

Event-Log-Bildschirm

Der Event-Log-Bildschirm besteht aus vier Funktionsbereichen:

  • 1 — Ereignisliste: Alle Ereignisse werden als Zeilen angezeigt und nach Kategorien farblich kodiert. Jede Zeile zeigt Zeitstempel, Status und den Namen des Datapoints oder Systemkomponenten. Standardmäßig wird in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (neueste zuerst) angezeigt.
  • 2 — Filteroptionen: Das Event Log kann nach Datum und Uhrzeit gefiltert werden, um einen bestimmten Zeitraum einzugrenzen. Zusätzlich gibt es unter jeder Spaltenüberschrift ein Eingabefeld, mit dem nach Datapoint-Namen, Status oder anderen Feldern gefiltert werden kann. Mehrere Filter können gleichzeitig aktiv sein.
  • 3 — Export-Funktionen: Die gefilterte Ansicht kann in drei Formaten exportiert werden: .XLSX (Excel), .CSV (kompatibel mit Tabellenkalkulationen und Datenbanken) und interaktives HTML (browserbasierte Ansicht ohne zusätzliche Software). Zusätzlich kann die gefilterte Ansicht direkt gedruckt werden.
  • 4 — Gespeicherte Suchen (Fast Search): Häufig verwendete Filterkombinationen können gespeichert und schnell wieder aufgerufen werden. Dies ist nützlich für wiederkehrende Aufgaben wie die Auswertung bestimmter Türen, Sensoren oder täglicher Alarmberichte eines Bereichs.

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