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Systemeinstellungen und Engineering-Optionen

Diese Seite bietet einen Überblick über alle Konfigurationsbereiche, die im SIWENOID v2 Einstellungsmenü verfügbar sind. Jede Systemeinstellung ist über Datei → Einstellungen zugänglich. Menüeinträge und Untermenüs sind nur für Benutzer mit den entsprechenden Berechtigungen sichtbar.

Das Einstellungsmenü ist der zentrale Konfigurationsbereich für Inbetriebnahme-Ingenieure. Die meisten Abschnitte werden während der Erstinstallation verwendet, einige Einstellungen können jedoch auch während des Live-Betriebs angepasst werden, ohne die Systemüberwachung zu unterbrechen.

Drei Navigationsschaltflächen im oberen Bereich des Einstellungsbildschirms unterstützen die Navigation zwischen den Abschnitten:

Einstellungs-Navigationsschaltflächen

  • 1 — Zurück — kehrt zum zuvor angezeigten Einstellungsbereich zurück.
  • 2 — Vorwärts — wechselt zum nächsten Einstellungsbereich.
  • 3 — Startseite — kehrt zur Einstellungs-Startseite zurück, die alle verfügbaren Bereiche anzeigt.

SIWENOID v2 kann während des Betriebs neu konfiguriert werden, ohne die Überwachungsfunktion zu verlieren. Änderungen werden nach dem Speichern im jeweiligen Bereich wirksam.

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Allgemeine Einstellungen Bildschirm

Der Bereich „Allgemeine Einstellungen“ ermöglicht die Konfiguration der automatischen Anmeldung für eine Client-Arbeitsstation. Wenn Auto-Login konfiguriert ist, startet der SIWENOID v2 Client und meldet sich automatisch mit dem konfigurierten Benutzerkonto an, wobei der Anmeldebildschirm vollständig übersprungen wird.

Dies ist für dedizierte Bedienerarbeitsplätze geeignet — zum Beispiel einen Leitstand eines Sicherheitsdienstes, an dem immer ein gemeinsames Bedienerkonto verwendet wird. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, sich zu Beginn jeder Schicht anzumelden.

Um während aktivem Auto-Login zu einem anderen Benutzerkonto zu wechseln (z. B. für administrative Aufgaben), wählen Sie Datei → Benutzer wechseln im Hauptmenü. Dadurch wird der normale Anmeldebildschirm ohne Neustart der Anwendung geöffnet.

Es wird nicht empfohlen, Auto-Login mit einem Administratorkonto zu konfigurieren. Auto-Login-Konten sollten nur die minimal erforderlichen Berechtigungen für den normalen Betrieb besitzen.

Auto-Login-Passwörter werden mit 1024-Bit-Verschlüsselung gespeichert.

In Multi-Client-Installationen (mehrere SIWENOID v2 Clients, die mit demselben Server verbunden sind) bestimmt der Bestätigungssynchronisationsmodus, wie Bestätigungen zwischen Clients synchronisiert werden. Es stehen drei Modi zur Verfügung:

  • Bestätigung durch Clients — wenn ein Ereignis auf einem Client bestätigt wird, wird es auf allen anderen Clients als bestätigt (invertierter Hintergrund) angezeigt. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Client ein Ereignis verpasst, unabhängig davon, welcher Bediener es zuerst bestätigt hat.
  • Benutzersynchronisierte Bestätigung — Bestätigungen werden nur zwischen Clients synchronisiert, die mit demselben Benutzernamen angemeldet sind. Wenn zwei Bediener denselben Benutzer verwenden, wird jede Bestätigung gegenseitig übernommen. Clients mit unterschiedlichen Benutzern sind nicht betroffen.
  • Synchronisierte Bestätigung — alle Clients zeigen unabhängig vom Benutzer immer denselben Status des Signal-Logs. Jede Bestätigung auf einem beliebigen Client wird sofort überall übernommen.

Der geeignete Modus hängt von den Betriebsrichtlinien und der Personalstruktur der Anlage ab.

Der Bereich „Anzeigeeinstellungen” besteht aus drei Tabs: Allgemeine Einstellungen, Karteneinstellungen und Datapoint-Hierarchie. Jeder Tab steuert einen anderen Aspekt des Client-Layouts.

Anzeigeeinstellungen — Allgemein

Dieser Tab enthält drei Einstellungsgruppen:

Fensterpositionen
Die Schaltfläche Fensterzustände zurücksetzen setzt alle geöffneten Fenster und Panels auf ihre Standardposition zurück. Verwenden Sie diese Funktion, wenn Fenster außerhalb des Bildschirms liegen (z. B. nach Entfernen eines zweiten Monitors).

Automatischer Kartenöffnungsbereich
Legt fest, in welchem Workspace-Panel eine Karte automatisch geöffnet wird, wenn sie durch ein Ereignis ausgelöst wird (z. B. durch Tasks konfiguriert). Die Auswahl erfolgt über ein Panel-Schema der Benutzeroberfläche. Dadurch wird sichergestellt, dass automatisch geöffnete Karten immer an einer vorhersehbaren Position erscheinen.

Position für Kamera-Videos
Legt fest, in welchem Bereich Videostreams automatisch angezeigt werden. Dieser Bereich sollte dauerhaft sichtbar sein und sich nicht mit dem Signal-Log überlappen.

Position für Interventionstexte
Legt fest, in welchem Bereich Interventionstexte automatisch angezeigt werden. Dieser Bereich sollte für den Bediener immer sichtbar sein.

Nach Änderungen auf Speichern klicken.

Tooltip-Einstellungen für Karten

Diese Registerkarte steuert, welche Informationen im Tooltip angezeigt werden, der erscheint, wenn der Bediener den Mauszeiger über ein Datapoint-Symbol auf einer Karte bewegt. Aktivieren Sie jedes Element, das im Tooltip sichtbar sein soll. Verfügbare Optionen umfassen typischerweise: Datapoint-Name, Name des physischen Containers, aktueller Status und Datapoint-Typ.

Konfigurieren Sie den Tooltip so, dass er die für die Bediener an diesem Standort nützlichsten Informationen anzeigt — genügend Kontext, um den Datapoint zu identifizieren und seinen aktuellen Zustand zu verstehen, ohne zur Hierarchieansicht navigieren zu müssen.

Klicken Sie nach dem Vornehmen von Änderungen auf Speichern.

Datapoint-Hierarchie Anzeigeeinstellungen

Dieser Tab steuert die Darstellung der Datapoint-Hierarchie (z. B. Schriftgröße und Dichte). Diese Einstellungen sollten an Auflösung und Bedienerabstand angepasst werden.

Nach Änderungen auf Speichern klicken.

Sicherheitseinstellungen

Dieser Bereich steuert Zugriffsbeschränkungen für kritische Serveroperationen. Die wichtigste Option ist die Anforderung von Administratoranmeldedaten für das Herunterfahren oder Neustarten des SIWENOID v2 Servers.

Diese Einstellung wird für Produktivsysteme dringend empfohlen, um unautorisiertes oder versehentliches Abschalten zu verhindern.

Sound-Einstellungen

SIWENOID v2 spielt akustische Warnungen auf Client-Arbeitsstationen ab, wenn neue unbestätigte Ereignisse eintreffen.

  • 1 — Hauptlautstärke — der Master-Lautstärkepegel für alle SIWENOID v2 Sounds relativ zur Lautstärke des Betriebssystems. Alle individuellen Kategorienlautstärken sind proportional zu dieser Haupteinstellung. Wenn die Hauptlautstärke auf Null gesetzt ist, sind alle Töne stummgeschaltet, unabhängig von den Einstellungen der einzelnen Kategorien.
  • 2 — Töne aktivieren — zentraler Ein/Aus-Schalter für alle Sounds in der Software. Das Deaktivieren von Sounds wird in produktiven Anlagen nicht empfohlen, da dadurch alle akustischen Warnungen entfallen.
  • 3 — Lautstärke pro Ereigniskategorie — jede Ereigniskategorie verfügt über einen eigenen Lautstärkeregler. Unterschiedliche Kategorien können unterschiedliche Lautstärken haben — zum Beispiel können Brandalarm-Töne lauter eingestellt werden als Störungstöne.
  • 4 — Stummschaltung pro Ereigniskategorie — einzelne Kategorien können unabhängig voneinander stummgeschaltet werden. Beispielsweise kann die Exklusionskategorie während Wartungsarbeiten stummgeschaltet werden, wenn viele Melder ausgeschlossen sind und permanente Signaltöne störend wären. Alarmkategorien sollten niemals stummgeschaltet werden.
  • 5 — Wiederholung (Loop) — wenn aktiviert, wird der Sound der Kategorie kontinuierlich wiederholt, bis das Ereignis bestätigt wird. Wenn deaktiviert, wird der Ton nur einmal pro Ereignis abgespielt. Der Loop-Modus wird für Alarmkategorien dringend empfohlen, damit kein Alarm übersehen werden kann, selbst wenn der Bediener kurz vom Arbeitsplatz entfernt ist.
  • 6 — Vorschau — spielt den konfigurierten Ton der ausgewählten Kategorie ab, damit der Techniker die Audioeinstellung vor dem Speichern überprüfen kann.

Karteneinstellungen

Dieser Bereich dient der Verwaltung aller Karten im System.

  • 1 — Datapoint-Zuweisungen — zeigt alle Datapoints, die der aktuell ausgewählten Karte zugewiesen sind. Das Abwählen eines Datapoints entfernt dessen Zuweisung von der Karte — er wird dann auf dieser Karte nicht mehr angezeigt und löst auch nicht mehr das automatische Öffnen der Karte bei Alarm aus.
  • 2 — Kartenliste — listet alle Karten im System auf, organisiert nach Kartengruppen, sofern Gruppen erstellt wurden. Rechtsklick auf einen Kartennamen ermöglicht das Umbenennen.
  • 3 — Karte / Kartengruppe hinzufügen / löschen — verwenden Sie die +-Schaltfläche, um eine neue Karte oder Kartengruppe zu erstellen. Verwenden Sie die --Schaltfläche, um die ausgewählte Karte zu löschen.
  • 4 — Speichern-Schaltfläche — speichert alle Änderungen, die im Karten-Einstellungsbildschirm vorgenommen wurden.

Kartengruppe erstellen

  1. Klicken Sie auf die +-Schaltfläche und wählen Sie Neue Kartengruppe erstellen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neue Gruppenelement und wählen Sie Gruppe umbenennen.
  3. Geben Sie den gewünschten Namen ein und drücken Sie Enter.

Hinweis: Kartengruppen können nur im Menü „Karteneinstellungen“ erstellt werden, nicht im Hauptarbeitsbereich.

Neue Kartenerstellung

Neue Karten können im Hauptarbeitsbereich erstellt werden (klicken Sie auf + in einem beliebigen Panel und wählen Sie Karte → Neue Karte) oder über das Menü „Karteneinstellungen”. Das Verfahren ist in beiden Fällen identisch.

Neuer Karten-Einrichtungsbildschirm

  1. 1 — Ziehen Sie die Kartendatei (JPEG, JPG oder PNG) vom Computer in den Karten-Canvas-Bereich.
  2. 2 — Geben Sie einen Namen für die Karte ein (zum Beispiel: „Grundriss 1. Stock“, „Parkebene B1”).
  3. 3 — Optional können Sie eine Kartengruppe auswählen, um diese Karte zu organisieren.
  4. 4 — Klicken Sie auf Speichern. Die Schaltfläche „Speichern“ wird nur aktiv, wenn sowohl ein Name als auch eine Bilddatei angegeben wurden.
  5. 5 — Die Karte ist nur bearbeitbar, wenn das Kontrollkästchen Bearbeitbar aktiviert ist. Aktivieren Sie dies immer vor dem Platzieren von Datapoints und deaktivieren Sie es nach Abschluss der Bearbeitung.

Datapoint auf Karte platzieren

Öffnen Sie die Datapoint-Hierarchie in einem Workspace-Panel und die Zielkarte (im Bearbeitungsmodus) in einem angrenzenden Panel. Ziehen Sie den Datapoint aus dem Hierarchiebaum und legen Sie ihn an der richtigen Position auf dem Karten-Canvas ab. Klicken Sie auf Speichern, nachdem alle Datapoints platziert wurden. Änderungen gehen verloren, wenn die Karte ohne Speichern geschlossen wird.

Karte löschen

  1. Öffnen Sie Datei → Einstellungen → Karteneinstellungen.
  2. Wählen Sie die zu löschende Karte aus der Kartenliste aus.
  3. Klicken Sie auf die --Schaltfläche unten links.
  4. Bestätigen Sie das Löschen im Bestätigungsdialog mit OK oder klicken Sie auf Abbrechen, um den Vorgang abzubrechen.

Der Bereich „Physische Struktur” ist der Ort, an dem alle verbundenen Sicherheits-Subsysteme konfiguriert werden. Jeder Subsystem-Eintrag repräsentiert ein physisches Steuerpanel, mit dem SIWENOID v2 kommuniziert — zum Beispiel eine SIEMENS Brandmeldezentrale, eine Bosch Einbruchmeldezentrale oder ein Honeywell Zutrittskontrollsystem. Diese werden als physische Container bezeichnet.

Beim Erstellen eines physischen Containers definiert der Ingenieur die Kommunikationsparameter, die zur Erreichbarkeit dieses Panels erforderlich sind: IP-Adresse, Portnummer, Protokollversion sowie weitere handler-spezifische Verbindungseinstellungen. SIWENOID v2 kommuniziert anschließend über diese Parameter mit dem Panel.

Datapoint-Import: Die im physischen Panel konfigurierten Datapoints werden nicht manuell in SIWENOID v2 eingegeben. Stattdessen werden sie über eine Exportdatei importiert, die vom Konfigurationstool des jeweiligen Panel-Herstellers erzeugt wurde. Abhängig vom Hersteller kann diese Datei im XML-, CSV- oder TXT-Format vorliegen. Beim Import erstellt SIWENOID v2 eine Baumstruktur unterhalb des physischen Containers, die die interne Organisation des Panels widerspiegelt — einschließlich Zonen, Meldern, Ausgängen und weiteren Datapoint-Typen.

Nach Abschluss des Imports und aktivierter Kommunikation arbeitet SIWENOID v2 im Textmodus mit dem Panel: Signale vom Panel erscheinen im Signal-Log, und Befehle können aus der SIWENOID v2 Oberfläche an das Panel zurückgesendet werden.

Physische vs. logische Struktur: Der physische Container und seine importierte Struktur repräsentieren die Hardware-Realität — also das tatsächliche Panel und dessen vom Hersteller definierte Datapoints. Diese Struktur darf nicht manuell umorganisiert werden. Logische Container (separat konfiguriert) ermöglichen hingegen eine benutzerdefinierte Neuorganisation von Datapoints über mehrere physische Container hinweg — zum Beispiel die Gruppierung aller Melder eines Stockwerks unabhängig vom jeweiligen Panel. Siehe Logische Container für Details.

Physische Struktur Konfigurationsbildschirm

  • 1 — Hinzufügen-Schaltfläche — fügt einen neuen physischen Container (Subsystem) zur physischen Struktur hinzu. Nach dem Klicken wird der Handler-Typ ausgewählt und die Kommunikationsparameter werden eingetragen.
  • 2 — Löschen-Schaltfläche — entfernt den ausgewählten physischen Container aus SIWENOID v2. Dadurch werden alle zugehörigen Datapoints, Kartenzuweisungen, Ereignishistorien und Task-Trigger entfernt. Vorsicht — dieser Vorgang kann nicht ohne Backup rückgängig gemacht werden.
  • 3 — Liste der physischen Container — zeigt alle konfigurierten Subsysteme an. Ein Klick auf einen Eintrag öffnet dessen Einstellungen.
  • 4 — Allgemeines Einstellungsfeld — zeigt die Konfigurationsparameter des ausgewählten Containers. Diese sind abhängig vom jeweiligen Handler (IP-Adresse, Port, COM-Port, Baudrate, Protokollversion usw.).
  • 5 — Kommunikationsschalter — aktiviert oder deaktiviert die Live-Kommunikation mit dem ausgewählten Subsystem. Bei Deaktivierung werden keine Daten mehr gesendet oder empfangen. Diese Funktion wird für Wartungsarbeiten verwendet.
  • 6 — Speichern-Schaltfläche — speichert die Änderungen an der Subsystem-Konfiguration.

Kartenzuweisungs-Tab für einen Datapoint

Der zweite Tab im Fenster der physischen Struktur zeigt, welchen Karten der ausgewählte Datapoint zugewiesen ist. Karten können durch An- oder Abwählen hinzugefügt oder entfernt werden.

Ein Datapoint kann einer Karte zugewiesen werden, ohne dass er visuell auf deren Fläche platziert ist — dadurch wird die Karte automatisch geöffnet, wenn der Datapoint einen Alarm auslöst, selbst wenn das Symbol des Datapoints auf der Karte nicht sichtbar ist. Dies ist besonders nützlich für Übersichtskarten, auf denen einzelne Datapoints nicht dargestellt werden, aber eine übergeordnete Bereichskarte bei jedem Alarm aus diesem Bereich geöffnet werden soll.

Tab zur Zuordnung von Interventionstexten für einen Datapoint

Der dritte Tab im Fenster der physischen Struktur listet alle im System definierten Interventionstexte auf. Wählen Sie die Interventionstexte aus, die dem ausgewählten Datapoint zugewiesen werden sollen. Mehrere Interventionstexte können einem einzelnen Datapoint zugewiesen werden, und derselbe Interventionstext kann mehreren Datapoints zugewiesen werden.

Interventionstexte werden unter Datei → Einstellungen → Intervention definiert. Die Zuordnung zu Datapoints erfolgt hier im Bereich der physischen Struktur.

Das Typen-Menü bietet Zugriff auf die niedrigstufigen Definitionsdaten für Treatments und Befehle aller Subsystem-Treiber. Es ist in einer vierstufigen Hierarchie organisiert:

Handler-Typ → Datapoint-Typen → Treatments und Befehle → Editor-Panel

Typen-Menü Bildschirm

  • 1 — Handler-Typen — listet alle im System registrierten Subsystem-Treiber auf.
  • 2 — Datapoint-Typen — listet alle Datapoint-Typen für den ausgewählten Handler auf (z. B. Panel, Zone, Melder, Ausgang).
  • 3 — Treatments und Befehle — listet alle Treatments (Statusdefinitionen) und Befehle für den ausgewählten Datapoint-Typ auf.
  • 4 — Editor-Panel — zeigt die editierbaren Eigenschaften des ausgewählten Treatments oder Befehls an.
  • 5 — Handler hinzufügen — registriert einen neuen Subsystem-Treiber im System.
  • 6 — Handler löschen — entfernt den ausgewählten Handler-Typ.
  • 7 — Datapoint-Typ hinzufügen — fügt manuell einen neuen Datapoint-Typ zum ausgewählten Handler hinzu.
  • 8 — Datapoint-Typ löschen — entfernt den ausgewählten Datapoint-Typ.
  • 9 — Treatment oder Befehl hinzufügen — erstellt eine neue Treatment- oder Befehlsdefinition für den ausgewählten Datapoint-Typ.
  • 10 — Treatment oder Befehl löschen — entfernt das ausgewählte Treatment oder den ausgewählten Befehl.

Treatment-Editor — SPC Panel Sabotagealarm Beispiel

  • 1 — Spracheinstellungen — der Name des Treatment-Status kann in jeder vom System unterstützten Sprache definiert werden. Der angezeigte Name entspricht der Spracheinstellung des jeweiligen Benutzers.
  • 2 — Ereigniskategorie — weist dieses Treatment einer Ereigniskategorie zu. Diese bestimmt Farbcodierung, Symbol, Ton und Priorität im gesamten System. Beispiel: Das SPC Panel „Sabotage“ Treatment ist der Kategorie „Alarm” zugeordnet.
  • 3 — Benutzerdefinierte Farbe — überschreibt optional die Kategoriefarbe für dieses spezielle Treatment. Das Treatment bleibt in seiner Kategorie; nur die Hintergrundfarbe in Signal-Log und Ereignisprotokoll wird geändert. Sparsam verwenden — abweichende Farben können zu Verwirrung führen.
  • 4 — Auf Karte sichtbar — wenn aktiviert, werden Datapoints mit diesem Treatment auf Karten hervorgehoben. Wenn deaktiviert, ändert sich die Darstellung des Icons auf der Karte nicht.

Kartenanzeige Vergleich — Treatment sichtbar vs. nicht sichtbar

  • 5 — Protokollierbar — wenn aktiviert, werden Ereignisse dieses Treatments im Ereignisprotokoll gespeichert. Es wird dringend empfohlen, diese Einstellung nicht zu ändern.
  • 6 — Löschbar — wenn aktiviert, können Ereignisse dieses Treatments aus dem Ereignisprotokoll gelöscht werden. Es wird dringend empfohlen, diese Einstellung nicht zu ändern.
  • 7 — Standardbefehl — der automatisch angebotene Standard-Aktionsbutton im Signal-Log für Ereignisse dieses Treatment-Typs.
  • 8 — Protokolleinstellungen — Low-Level-Bitmasks und Protokollfelder, die strikt gemäß der Kommunikationsspezifikation des Subsystems konfiguriert werden müssen. Nicht ohne Dokumentation ändern.
  • 12 — Speichern — speichert alle Änderungen am Treatment.

Befehls-Editor

  • 1 — Symbol und Name — das visuelle Symbol und der Anzeigename des Befehls.
  • 2 — Spracheinstellungen — der Befehlsname in allen unterstützten Sprachen.
  • 3 — Typ — die Klassifikation des Befehls.
  • 4 — Protokolleinstellungen — die Low-Level-Protokollparameter dieses Befehls. Muss gemäß Subsystem-Spezifikation konfiguriert werden.
  • 7 — Speichern — speichert Änderungen am Befehl.

Kategorie-Einstellungsbildschirm

Siehe die Kategorien erstellen Seite für vollständige Details. Dieser Bildschirm ist derselbe Kategorien-Editor, der über das Haupt-Einstellungsmenü erreichbar ist. Wichtige Elemente:

  • 1 — Kategorienliste — alle Ereigniskategorien im System. Die ausgewählte Kategorie ist hervorgehoben.
  • 2 — Kategorie hinzufügen / entfernen — die +-Schaltfläche erstellt eine neue Kategorie. Die --Schaltfläche löscht die ausgewählte Kategorie. Standard-Systemkategorien können nicht gelöscht werden.
  • 3 — Symbol — das Symbol, das im Signal-Log für diese Kategorie angezeigt wird. Anklicken, um es durch eine PNG-Datei zu ersetzen. Das System skaliert das Bild automatisch.
  • 4 — Zugewiesene Sounddatei — die WAV-Datei, die abgespielt wird, wenn ein neues Ereignis dieser Kategorie eintrifft.
  • 5 — Sounddatei auswählen — öffnet einen Dateiauswahldialog zur Auswahl einer WAV-Datei für diese Kategorie.
  • 6 — Vorschau — spielt die ausgewählte Sounddatei zur Überprüfung ab.
  • 7 — Kategoriename — der Anzeigename in allen unterstützten Oberflächensprachen.
  • 8 — Kategorienfarbe — die Hintergrundfarbe, die für diese Kategorie in der gesamten Oberfläche verwendet wird.
  • 9 — Kann ausgeblendet werden — wenn aktiviert, können Bediener diese Kategorie aus dem Signal-Log ausblenden, indem sie im Kategorienbalken auf ihren Namen klicken.
  • 10 — Arbeitsplatzzuordnung — wenn gesetzt, werden Ereignisse dieser Kategorie in einem dedizierten Workspace-Panel statt im Haupt-Signal-Log angezeigt.
  • 11 — Speichern-Schaltfläche — speichert alle Änderungen.

Bildschirm für Objektbeschränkungen

Objektbeschränkungen ermöglichen es, bestimmte Datapoints, Treatments und Befehle für Benutzer auf Objektbasis auszublenden. Sobald ein Datapoint, ein Treatment oder ein Befehl zu einer Beschränkungsregel hinzugefügt wird, ist er nur noch für die Benutzer oder Gruppen sichtbar und zugänglich, die in dieser Regel explizit aufgeführt sind.

Dies macht die Bedienoberfläche sauberer und fokussierter für Sicherheitskräfte und Überwachungspersonal, die keinen Zugriff auf technische Befehle oder Datapoints außerhalb ihres Verantwortungsbereichs haben sollen. Siehe die Seite Objektberechtigungen V2 für vollständige Konfigurationsdetails.

Einstellungsbildschirm für Forced Actions

Forced Actions sind verpflichtende Bedieneraktionen, die vor der Quittierung eines Ereignisses abgeschlossen werden müssen. Wenn ein konfiguriertes Ereignis im Signal-Log eintrifft, wird dem Bediener ein Formular angezeigt, das er ausfüllen muss, bevor die Quittierung akzeptiert wird.

Beispiel: Ein Feueralarmereignis kann so konfiguriert werden, dass der Bediener auswählen muss, welche Maßnahme ergriffen wurde (Bereich geprüft, Feuerwehr gerufen, Fehlalarm), bevor das Ereignis quittiert werden kann. Das ausgefüllte Formular wird im Ereignisprotokoll gespeichert.

Siehe die Seite Forced Actions erstellen für vollständige Konfigurationsdetails.

Verwaltungsbildschirm für Interventionstexte

Interventionstexte sind vordefinierte Anweisungen oder Verfahren, die automatisch (oder auf Anfrage) angezeigt werden, wenn ein Datapoint ein Ereignis signalisiert. Sie führen den Bediener durch das korrekte Reaktionsverfahren für diesen spezifischen Datapoint oder Ereignistyp.

  • 1 — Liste der Interventionstexte — alle definierten Interventionstexte. Anklicken zur Auswahl und Anzeige im Editor.
  • 2 — Neuen Text hinzufügen — erstellt einen neuen Interventionstext-Eintrag.
  • 3 — Ausgewählten löschen — löscht den ausgewählten Interventionstext. Alle Datapoint-Zuweisungen werden ebenfalls entfernt.
  • 4 — Texteditor-Tab — der Tab, in dem der Inhalt des Interventionstextes geschrieben oder importiert wird.
  • 5 — Datapoint-Zuweisungs-Tab — zeigt, welche Datapoints diesem Interventionstext zugewiesen sind.
  • 6 — Name — der interne Name des Interventionstextes. Verwenden Sie klare, beschreibende Namen, damit Ingenieure Texte ohne Inhaltslektüre identifizieren können.
  • 7 — Aus Datei importieren — importiert den Textinhalt aus einer TXT- oder HTML-Datei auf dem lokalen Computer.
  • 8 — Aus URL importieren — lädt den Textinhalt von einer URL. SIWENOID v2 speichert den Text lokal und prüft bei erreichbarer URL auf Aktualisierungen. Dies ermöglicht zentral verwaltete Interventionstexte auf einem lokalen Webserver. Hinweis: SIWENOID v2 arbeitet häufig in geschlossenen Netzwerken, in denen Internet-URLs nicht erreichbar sind. Lokale Intranet-Webserver werden vollständig unterstützt.
  • 9 — WYSIWYG-Texteditor — ein formatierter Texteditor zum direkten Schreiben von Interventionstexten mit Unterstützung für Überschriften, Schriftarten und grundlegende Formatierung.
  • 10 — Bearbeitungsbereich — die Inhaltsbearbeitungsfläche.
  • 11 — Speichern-Schaltfläche — speichert Änderungen.

Interventionstext Datapoint-Zuweisung

Der Datapoint-Zuweisungs-Tab zeigt, welche Datapoints derzeit diesem Interventionstext zugewiesen sind. Neue Datapoints können durch Ziehen aus dem Datapoint-Hierarchie-Panel auf diesen Tab zugewiesen werden.

Um eine Zuweisung zu entfernen, die Markierung neben dem Datapoint-Namen deaktivieren und auf Speichern klicken.

Backup-Bildschirm — Komponentenauswahl

Der Bereich Sicherheits-Backup bietet manuelle Backup-Funktionalität für die SIWENOID v2 Client- und Serveranwendungen sowie deren Datenbanken.

  • 1 — Komponenten für Backup auswählen — Client- und Serverkomponenten auswählen, die in das Backup aufgenommen werden sollen. In einer Standard-Einzelmaschineninstallation sollten immer beide gemeinsam gesichert werden.
  • 2 — Durchsuchen — Zielordner und Dateiname für das Backup-Archiv auswählen.
  • 3 — Start — startet den Backup-Prozess. Fortschrittsbalken zeigen den aktuellen Status.

Backup-Fortschritt

Wichtige Backup-Richtlinien:

  • SIWENOID v2 bleibt während des Backup-Prozesses vollständig betriebsbereit. Die Überwachung wird nicht unterbrochen.
  • Bei größeren Installationen (mehrere tausend Datapoints, Monate an Ereignisprotokollhistorie) kann der Backup-Prozess mehrere Stunden dauern. Backups in Zeiten geringer Aktivität planen.
  • Die Backup-Dateigröße hängt von der Anzahl der Datapoints und der Länge des Ereignisprotokolls ab. Installationen mit vielen Datapoints und langer Historie können mehrere Gigabyte erzeugen.
  • Backups niemals auf demselben physischen Rechner speichern. Ein Hardwareausfall würde sonst auch die Backups zerstören. Backups auf separaten Systemen, Netzwerkfreigaben oder externen Medien speichern.
  • Vor dem Anschluss neuer Subsysteme und vor größeren Konfigurationsänderungen ein Backup erstellen.
  • Nach Behebung eines Software- oder Hardwarefehlers und Wiederherstellung des Normalbetriebs erneut sichern.

Protokollierungseinstellungen

  • 1 — Quittierungsprotokollierung — wenn aktiviert, protokolliert SIWENOID v2 jede Quittierungsaktion zusätzlich zu den Ereignissen selbst im Ereignisprotokoll. Dadurch entsteht ein vollständiger Audit-Trail aller Bedieneraktionen. Hinweis: In großen, stark ausgelasteten Installationen vergrößert dies die Datenbank des Ereignisprotokolls erheblich.
  • 2 — Spezialfarben — konfiguriert die Hintergrundfarben im Ereignisprotokoll für Einträge, die nicht durch Datapoint-Statusänderungen erzeugt werden:
    • Farbe 1 — an Subsysteme gesendete Befehle.
    • Farbe 2 — benutzererzeugte Ereignisse.
    • Farbe 3 — zu Ereignissen hinzugefügte Kommentare.
    • Farbe 4 — Quittierungsprotokolleinträge (wenn aktiviert).

Tasks-Einstellungsbildschirm

Der Tasks-Bereich dient zur Konfiguration automatischer Aktionen. Tasks werden automatisch ausgeführt, wenn definierte Ereigniskategorien neue Ereignisse erhalten. Unterstützte Aktionen sind: automatisches Kartenöffnen, SMS-Versand, E-Mail-Versand und Anzeige von Interventionstexten.

Um einen Task zu erstellen:

  1. Auf die +-Schaltfläche klicken, um einen neuen Task-Eintrag zu erstellen.
  2. Aktionstyp aus dem Dropdown-Menü auswählen (z. B. Karte öffnen, SMS senden, E-Mail senden).
  3. Ereigniskategorien auswählen, die diesen Task auslösen.
  4. Auf Speichern klicken.

Siehe die Seite Tasks erstellen für vollständige Konfigurationsdetails.

Benutzer- und Gruppenbildschirm

Im Bereich Benutzer und Gruppen werden Bediener- und Ingenieurkonten erstellt und verwaltet. Neue Benutzer können hinzugefügt, bestehende bearbeitet sowie Sprache und Berechtigungen konfiguriert werden.

Benutzerberechtigungen-Tab

Jedes Benutzerkonto verfügt über einen Allgemein-Tab für Basisinformationen und einen Berechtigungen-Tab für detaillierte Zugriffskontrolle. Im Berechtigungen-Tab können einzelne Funktionen für den ausgewählten Benutzer erlaubt, verweigert oder von einer Gruppe übernommen werden. Benutzer können eingeschränkt werden, um unautorisierte Änderungen an der Systemkonfiguration zu verhindern.

Wenn die Administratoroption für einen Benutzer aktiviert ist, hat dieses Konto vollständigen Zugriff auf alle Einstellungen und Konfigurationsbildschirme.

Siehe die Seite Benutzerberechtigungen V2 für vollständige Konfigurationsdetails.

Der Bereich Logische Container listet alle im System definierten logischen Container auf und ermöglicht deren Erstellung, Umbenennung und Löschung. Siehe die Seite Logische Container für vollständige Details.

Module-Einstellungsbildschirm

Im Bereich Module werden Kommunikationsmodule für ausgehende Benachrichtigungen konfiguriert. Module ermöglichen SIWENOID v2 das Senden von SMS (über ein angeschlossenes GSM-Modem) und E-Mails (über einen SMTP-Server) als Reaktion auf Ereignisse. Für SMS-Benachrichtigungen ist eine gültige SIM-Karte im GSM-Gerät erforderlich.

Siehe die Seite Modul erstellen für vollständige Konfigurationsdetails.


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